Im Solar Manager Dashboard werden Energieflüsse farblich dargestellt. So lässt sich auf einen Blick erkennen, woher Energie kommt, wohin sie fliesst und welche Verbraucher gerade aktiv sind. Eine Farbe sorgt dabei gelegentlich für Fragen: Grau. Die graue Farbe kann zwei unterschiedliche Bedeutungen haben.

Batterieladung aus dem Netz

Wenn das System korrekt konfiguriert ist, zeigt Grau in der Regel eine Batterieladung aus dem Netz an. Das kann zum Beispiel bei bestimmten Betriebsmodi bewusst so vorgesehen sein. Dazu gehören unter anderem das Tarifoptimierte Laden. Die Batterie kann gezielt dann aus dem Netz geladen werden, wenn der Stromtarif besonders günstig ist. So steht die Energie später zur Verfügung, wenn der Netzstrom teurer ist oder der Eigenverbrauch optimiert werden soll. Beim Peak Shaving wird die Batterie genutzt, um Lastspitzen zu reduzieren. Auch hier kann eine gezielte Netzladung sinnvoll sein, damit die Batterie zum richtigen Zeitpunkt ausreichend Energie bereitstellen kann.

In diesen Fällen ist die graue Darstellung also kein Fehler, sondern Teil der gewählten Optimierungsstrategie.

Hinweis auf eine nicht erfasste Produktionsquelle

Grau kann aber auch darauf hinweisen, dass im System eine Energiequelle erkannt wird, die nicht korrekt erfasst oder konfiguriert ist. Ein typisches Beispiel ist ein zusätzlicher Wechselrichter, der Strom produziert, aber noch nicht vollständig im Solar Manager eingebunden wurde. Das System erkennt dann zwar einen Energiefluss, kann ihn aber keiner bekannten Quelle eindeutig zuordnen. In diesem Fall lohnt sich ein Blick in die Gerätekonfiguration. Dort sollte geprüft werden, ob alle Produktionsquellen korrekt hinterlegt und eingebunden sind.

Die graue Farbe auf dem Dashboard ist nicht automatisch ein Warnsignal. Sie kann eine ganz normale Batterieladung aus dem Netz anzeigen, zum Beispiel bei tarifoptimiertem Laden oder Peak Shaving. Gleichzeitig kann sie aber auch ein Hinweis darauf sein, dass eine zusätzliche Produktionsquelle noch nicht korrekt erfasst wurde.