PRESSEMITTEILUNG
Isernhagen, Deutschland, den 5. Februar 2026 – Ambibox und Solar Manager bringen bidirektionales Laden in jedes zuhause. Mit der bidirektionalen Ladebox von Ambibox wird bidirektionales Laden erstmals greifbar. Solar Manager integriert die Technologie in sein Energiemanagement und macht Vehicle-to-Home zu einem funktionierenden Bestandteil moderner Haushalte – herstellerunabhängig, intelligent gesteuert, alltagstauglich umgesetzt und bereit für die nächste Phase der Energiewende wird.
Bidirektionales Laden ist ein zentraler Hebel für die nächste Phase der Energiewende. Denn mit der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs wächst ein enormes Speicherpotential direkt vor der Tür heran. Millionen E-Autos, überall verteilt, schnell verfügbar und ohne zusätzliche Infrastruktur. Bidirektionales Laden schafft die technischen Voraussetzungen, diese Batteriekapazitäten dort nutzbar zu machen, wo Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Energiemanagementsysteme dafür ausgelegt sind. So wird Elektromobilität zu einem aktiven Bestandteil eines flexiblen, dezentralen Energiesystems.
In diesem Zusammenhang spricht man von V2X (Vehicle-to-Everything) – also der Fähigkeit von Elektrofahrzeugen, Energie nicht nur aufzunehmen, sondern sie, sofern Fahrzeug und Infrastruktur dies unterstützen, auch gezielt wieder abzugeben. In der Praxis beginnt dies heute vor allem mit Vehicle-to-Home (V2H), bei dem das Elektrofahrzeug als zusätzlicher Energiespeicher im Haushalt genutzt wird.
Bidirektionales Laden ist dabei keine neue Idee – neu ist, dass es heute stabil integriert, wirtschaftlich zugänglich und für eine breite Anwendung vorbereitet ist. Erst durch diese Marktreife wird die Technologie relevant für Haushalte und das Energiesystem insgesamt.

Ambibox schafft die Grundlage für bidirektionales Laden
Mit ihrer bidirektionalen Ladebox schafft Ambibox den technologischen Grundstein, um dieses Potential auch wirklich zu nutzen. Die Ladebox ermöglicht es, Energie bidirektional zwischen Fahrzeug, Gebäude und Energiesystem zu steuern. Elektroautos werden damit vom reinen Verbraucher zum flexiblen Speicher, der überschüssige erneuerbare Energie aufnehmen und bei Bedarf wieder bereitstellen kann – ein entscheidender Schritt hin zu einem stabilen, dezentralen Energiesystem.
„Bidirektionales Laden ist der logische nächste Schritt der Elektromobilität“, sagt Manfred Przybilla, CEO von Ambibox. „Unsere Ladebox ist darauf ausgelegt, diese Technologie praxistauglich, sicher und skalierbar nutzbar zu machen.“
Solar Manager integriert Ambibox und macht Bidirektionalität systemfähig
Die eigentliche Stärke entfaltet bidirektionales Laden jedoch erst durch intelligente Steuerung. Hier setzt Solar Manager an. Als herstellerunabhängiges Home Energy Management System (HEMS) integriert Solar Manager die bidirektionale Ladebox von Ambibox vollständig in das Energiemanagement von Gebäuden.
Mit dieser Integration wird bidirektionales Laden kompatibel mit den über 700 im Solar Manager verfügbaren Geräten – darunter Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Haushaltsverbraucher und weitere steuerbare Lasten. Das Elektrofahrzeug wird so nahtlos Teil eines ganzheitlichen Energiesystems.
„Unsere Aufgabe ist es, komplexe Technologien in funktionierende Systeme zu übersetzen“, sagt Hans Fischer, Mitgründer und Leiter der Geschäftsentwicklung von Solar Manger. „Die Integration der Ambibox zeigt, wie bidirektionales Laden im Zusammenspiel mit bestehenden Geräten echten Mehrwert für Haushalte und das Energiesystem schafft.“
Wie Solar Manager V2X auf ein neues Niveau hebt

Solar Manager macht bidirektionales Laden nicht nur möglich, sondern alltagstauglich. Ziel ist ein stabiler, effizienter und praxistauglicher Betrieb innerhalb des gesamten Energiesystems im Haus.
Nutzer können festlegen, welcher Anteil der Fahrzeugbatterie als zusätzlicher Energiespeicher genutzt wird. Die Steuerung erfolgt dabei im Zusammenspiel mit PV-Erzeugung, Haushaltsverbrauch und vorhandenen Speichern.
Technische Einschränkungen einzelner Fahrzeugmodelle gleicht Solar Manager durch ein intelligentes Energy-Shift-Prinzip aus. Dabei wird Energie aus dem Fahrzeug in einem für das System optimalen Leistungsbereich entnommen und anschließend bedarfsgerecht im Haushalt genutzt – entweder direkt oder über einen integrierten stationären Speicher.
Auf diese Weise bleibt der Betrieb jederzeit effizient, stabil und materialschonend – und erfüllt zugleich hohe Anforderungen an Sicherheit und Systemzuverlässigkeit.
Funktionen wie Zielladen stellen sicher, dass Mobilitätsanforderungen jederzeit priorisiert bleiben und schaffen gleichzeitig die Grundlage für zukünftige netzdienliche Anwendungen. Das Ergebnis ist ein technisch ausgereiftes, erweiterbares V2X-System, das sich nahtlos in bestehende Haushalts- und Energiestrukturen integriert.
„Bidirektionales Laden ist für uns kein Pilotprojekt, sondern ein realer Bestandteil moderner Energiesysteme“, sagt Kathrin Rust, Geschäftsführerin Solar Manager Deutschland. „Wir integrieren diese Technologie dort, wo sie echten Nutzen stiftet – im Haushalt und perspektivisch auch im Energiesystem.“
Gerade vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen wie §14a EnWG wird deutlich: Die Energiewende braucht intelligent steuerbare Flexibilität, keine weiteren Insellösungen.
„Was heute integriert ist und im Alltag funktioniert, wird morgen systemrelevant“, so Przybilla. „Bidirektionales Laden verbindet Elektromobilität, erneuerbare Erzeugung und Energiemärkte und beschleunigt die Energiewende dort, wo sie tatsächlich stattfindet.“
Umsetzung statt Ankündigung
Während bidirektionales Laden vielerorts noch diskutiert wird, zeigen über 100 integrierte Systeme im Solar Manager, dass die Technologie im realen Betrieb angekommen ist. Gemeinsam setzen Ambibox und Solar Manager damit ein klares Zeichen: Bidirektionales Laden ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern ein funktionierender, skalierbarer Baustein der Energiewende.