Achtung, der 1. Januar 2027 kommt näher. Ist Ihre Solaranlage bereit?
Nutzen: Negative Einspeisetarife automatisch vermeiden
Mit der Einführung der dynamischen Abnahmevergütung richtet sich die Abnahmevergütung ab 2027 an den Marktpreisen. Dies gilt auch für PV-Anlagen unter 150 kW. Weitere Informationen.
Solar Manager hilft dir dabei, die Einspeisevergütung zu optimieren, indem während kritischer Zeitfenster automatisch die Einspeisung ins Netz reduziert wird. Somit vermeidest du dank des dynamischen Einspeisemanagements unnötige Kosten und maximierst gleichzeitig den wirtschaftlichen Nutzen deiner PV-Anlage.

Die Solar Manager Lösung
Solar Manager bietet eine vollständig integrierte und automatisierte Lösung für das dynamische Einspeisemanagement basierend auf den Spotmarktpreisen.
Vollautomatisch und ohne Zusatzhardware: Das Einspeisemanagement ist ein integraler Bestandteil der Solar Manager Lösung (Basic Feature). Die Spotmarktpreise werden automatisiert eingelesen. Es sind keine zusätzlichen Geräte oder Anpassungen der Installation erforderlich.
Intelligente Berücksichtigung des Eigenverbrauchs: Der Solar Manager berücksichtigt den aktuellen Energiebedarf im Gebäude. Die PV-Leistung wird nur dann reduziert, wenn tatsächlich eine Netzeinspeisung entsteht. Der Eigenverbrauch bleibt jederzeit optimal mit PV-Energie versorgt.
Berücksichtigt den Herkunftsnachweis (HKN) und die Referenzmarkt-Ausgleichsvergütung: Die Optimierung berücksichtigt den Herkunftsnachweis (manuelle Eingabe möglich) sowie eine mögliche Referenzmarktausgleichszahlung (relevant für Anlagen kleiner 150 kW).
Kombinierbar mit bestehenden Vorgaben: Das dynamische Einspeisemanagement ist wie gewohnt herstellerunabhängig und lässt sich mit weiteren Leistungsbegrenzungen am Wechselrichter kombinieren. Dabei wird jeweils die tiefste angeforderte Einspeiseleistung umgesetzt.
Noch intelligenter mit Aria: In Kombination mit Aria, unserem prognosebasierten Optimierungsalgorithmus, werden die Einspeisetarife in die Planung miteinbezogen. So lässt sich das Energiesystem noch wirtschaftlicher optimieren.

So funktioniert das dynamische Einspeisemanagement
Solar Manager analysiert automatisch die relevanten Day-Ahead-Strompreise für die jeweilige Region. Optional können weitere Vergütungsbestandteile wie Herkunftsnachweise (HKN) berücksichtigt werden.
Während Zeiträumen, in denen die Einspeisetarife unter den entsprechenden Wert fallen, reduziert Solar Manager die Leistung des Wechselrichters automatisch so weit, dass keine Netzeinspeisung mehr stattfindet.
Dabei bleibt der Eigenverbrauch im Gebäude jederzeit priorisiert. Die verfügbare Solarenergie wird vorzugsweise direkt genutzt, gespeichert oder erst dann abgeregelt, wenn eine wirtschaftlich nachteilige Einspeisung droht.
Einfache Umsetzung in wenigen Schritten
Die Funktion ist für Wechselrichter verfügbar, welche gemäss der Kompatibilitätsliste das Feed-In Management (FIM) unterstützen.
1. Dynamischen Einspeisetarif hinterlegen
Hinterlege für deine Anlage den entsprechenden Einspeisetarif:
- Spotmarktvergütung + Rückvergütung für Anlagen < 150 kW
- Spotmarktvergütung für Anlagen > 150 kW
- Spezifische Modelle wie «BKW Einspeisevergütung» folgen zu einem späteren Zeitpunkt
2. Einspeisemanagement konfigurieren und aktivieren
Konfiguriere das Einspeisemanagement auf deiner Anlage und aktiviere die Funktion «Einspeisemanagement bei negativen Einspeisetarifen».
Diese Funktion steht ausschliesslich Installateuren zur Verfügung oder kann durch den Solar Manager Support konfiguriert werden.
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3. Automatisch profitieren
Solar Manager überwacht die Einspeisetarife laufend und optimiert die Einspeisung automatisch. So vermeidest du unnötige Kosten bei negativen Preisen und holst das Maximum aus deiner PV-Anlage heraus.